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Es sind 15 Einträge im Gästebuch vorhanden

Bernhard schrieb am 21.10.2018 um 17:44 Uhr

Das Jahr 2018 ist bald vorbei. Es war ein besonderes Jahr, denn 1918 endete der Erste Weltkrieg. Verwundert stelle ich fest, dass es in Österreich gar nicht so viele Gedenkveranstaltungen gab. Zwar bemühten sich einige Medien am Jahresanfang über den Ersten Weltkrieg zu berichten, aber ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nahm dieses Ereignis gar nicht wahr. Ich gebe zu: Auch ich habe diesem Thema keine Beachtung geschenkt. Bis ich auf diese Seite gestoßen bin. Es war an einem Sonntag Nachmittag im August 2018. Ich habe mein Bücherregal geordnet und fand ein Lehrbuch für Geschichte aus meiner Schulzeit. Gleich beim Öffnen des Buches stach mir ein Bild ins Auge. Eine durch Bomben zersetzte Kraterlandschaft aus dem Ersten Weltkrieg. Darunter ein Bild mit gefallenen Soldaten, die im Dreck liegen. Schnell kamen mir Gedanken. Wie kann es sein, dass junge Menschen aufeinander schießen statt miteinander zu leben? Nach dem Durchlesen des Kapitels wurde mir schnell klar, dass ich all diese Inhalte noch aus meiner Schulzeit kannte. Aber als Schöngeist, der sich mit der Monotonie des Alltags nicht zufrieden geben möchte, habe ich die schrecklichen Ereignisse verdrängt. Ich habe mich für die schönen Seiten des Menschen interessiert. Für sein Denken, für seine Sprache, für seine Kultur, für seine Liebe und für seinen Körper. Doch das Bild der gefallenen Soldaten, welche im Dreck lagen, ließ mich nicht los. Ich fragte mich wo denn die vielen Toten begraben wurden? Gibt es Friedhöfe für diese Toten? Wo sind die Mahnmale und Gedenkorte? Im Rahmen einer Internetrecherche kam ich auf diese Seite. Hier werden meine Fragen beantwortet. Es gibt Soldatenfriedhöfe, es gibt Mahnmale und es gibt Gedenkorte! Diese wurden von Menschen errichtet denen das Schicksal der Kriegsopfer nicht egal war. Vielleicht waren ja auch ein paar Schöngeistige dabei? Die Berichte über die liebevolle Pflege von Gräbern, über die Orte des Gedenkens und auch über die Projekte belegen, dass der Mensch mit den Kriegsopfern würdevoll umgehen kann. Vorort, auch hier in Kärnten, kann der Verein „Schwarzes Kreuz“ mit einer kleinen Spende unterstützt werden. Dadurch wird die Erinnerung und der Kampf gegen den Krieg, im Sinne von Gedenken und Mahnen, besser in das Bewusstsein der Menschen gebracht. Genauso wie ich es oben bereits geschildert habe und auch mir der Wert des Friedens durch die Lektüre dieser Homepage wieder bewusst wurde. Das Schwarze Kreuz ist deshalb ein strahlender Leuchtturm für die Erinnerung an die Opfer der Kriege und für die Versöhnung der Völker. Angesichts der aktuell herrschenden Konflikte in der Welt, sind die Werte des Schwarzen Kreuzes unverzichtbar.









Andreas schrieb am 17.06.2018 um 19:32 Uhr

Vielen Dank Ihnen allen, dass Sie sich für die Pflege und Erhaltung der Gräber und Denkmäler und somit auch der Geschichte einsetzen!

Wir aus den Nachkriegsgenerationen haben keine Ahnung und Vorstellung davon, was in der Vergangenheit geschah. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass es Organisationen wie die ÖSK gibt! Nur so kann in Erinnerung behalten werden, was Krieg, Opfer und Leid bedeutet. Gleichzeitig soll all jenen ein gebührendes Mahnmal erhalten bleiben, die so viele Opfer bringen mussten.

Herzlichen Dank!



Lang Josef schrieb am 06.12.2017 um 13:22 Uhr

Ich möchte mich für die ständige Anwesenheit von Lgf. Oberst iR Wolfgang Wildberger bei der alljährlichen Schlegelfeier im August im Wiener Wertheimsteinpark und die verliehene Auszeichnung des OSK herzlich bedanken. Soldatenfriedhöfe gehören auch zu den Kulturgütern eines Volkes, welche der Erinnerung, der Mahnung und der Völkerverständigung dienen.
OSR Lang Josef, Bund ehemaliger Fallschirmjäger in Österreich; Vorstand des Schlegel-Komiteees; Julius Schlegel, ein Wiener Offizier, rettete 1943 die Kululturgüter des Klosters Montecassino durch Evakuierung vor der Zerstörung des Klosters -4 Monate später.



Konrad Schrenk schrieb am 22.06.2017 um 20:59 Uhr

Vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen um die Lagebestimmung des Grabes meines Urgroßvaters! Meine Familie und ich sind Ihnen sehr dankbar und ich bin Ihrer Organisation umgehend als Mitglied beigetreten.

Herzlichste Grüße, Konrad Schrenk



Steiner Anna schrieb am 15.03.2017 um 09:52 Uhr

Ich möchte mich von Herzen für die schnelle und freundliche Hilfe bedanken.



Norden schrieb am 22.01.2016 um 20:26 Uhr

Die erste und einzige Seite auf Deutsch über die Soldatenfriedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg in Südpolen (in Westgalizien): http://kriegerfriedhoefe.blogspot.com/



Schatz August schrieb am 17.07.2015 um 15:42 Uhr

Ich möchte mich sehr herzlich für die umfangreiche Auskunft einer Grabnachforschung bedanken. (Vermisstenliste, Lagekarten, Skizzen...).
mfg
Schatz August



Andrew Horbatso schrieb am 16.06.2015 um 10:29 Uhr

Im Namen der Dorfgemeinschaft Tschernewe Lviv Region der Ukraine , würde Ich mag , um Ihre Organisation für die Verewigung der Erinnerung an die Opfer des Erste Weltkriegs und unschätzbare Hilfe bei der Verbesserung der örtlichen Friedhof zu danken.

Mit freundlichen Grüßen, Andrew Horbatso



Unverzagt schrieb am 27.04.2015 um 17:59 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf einer Wanderung haben meine Frau und ich eine historische Grabstätte in der nähe der Stadt Hachenburg Westerwald entdeckt auf der ca. 600 Soldaten des damaligen Kaiserreichs die im Koaltionskrieg gefallen sind, liegen. Die Grabstätte und das Kreuz das 1856 durch Erzherzog Stephan von Österreich gestiftet wurde sind in einem erbarmungswürdigen Zustand. Wenn dieses Kreuz nicht vor dem Verfall gerettet wird, geht diese Gedenkstätte bald verloren. Gibt es nicht eine Stelle der Republik Österreich die hier helfen kann? Es wäre sehr traurig wenn diese Gedenkstätte bzw. der letzte Rest dieses Friedhofs weiter verfällt und somit die letzte Erinnerung an diese Männer und diese Zeit verloren geht. Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Pascal Unverzagt



Malesevic Zeljko schrieb am 03.12.2014 um 14:01 Uhr

In Name der serbischen Gemeinde Oberösterreichs bedanke ich mich herzlich bei dem ÖSK für die Pflege der Soldatenfriedhöfen Österreichweit.

MfG
Malesevic Zeljko, BA